Wueste-->Sand
Derv Morgen began so schoen ruhig und die Sahara wartete darauf von uns durchwuehlt zu werden.
Nach angenehm kuehlem Morgen gehts auch gleich los die Autos heruaszufordern. Was fuer ein Spass.
Hier sieht man auch mal, wie wir unseren Muell entsorgen. Diser wird jeden Morgen gesammelt verbrannt. Und damit sind wir wahrscheinlich noch am yumweltfreundlichsten. Die Einheimische Bevoelkerung schert sich naemlich im wahrsten Sinne des Worters einen Dreck um Ihren Muell und dementsprechend sieht es auch in den Doerfern aus. Muell ueber Muell.
Gerade fahren wir mit 90 ueber eine mehr als Staubige Sandpassage, als aus dem Dichten Gestoeber vor uns eine Bodenwelle auftaucht. Keine Zeit mehr zum bremsen. Und da ist es auch schon passiert. Wir fliegen in die Luft und werden durchgeschuettelt. Danach gleich die naechste Welle und wir legen noch eine flugpassage ein. Alles schlaegt und rattert und wir befuerchten schon die schlimmsten Fahrwerksschaeden. Doch der Wagen faehrt noch. Stehenbleiben unmoeglich, da hier so tiefer Sand ist, dass ein Anhalten eine mehrstuendige Bergungsaktion bedeuten wuerde. Also erstmal weiter.
Irgendwie wird der Wagen verdammt heiss. Nicht gut... Kaum auf festem Untergrund halten wir an und schauen nach, was passiert ist. Durch den Aufprall hat es das Blech um das Luefterrad verbogen, wodurch dieser gestoppt wird und gerade in dem Augenblick, wo ich die Motorhaube oeffne abrennt. Shit. Wueste, Hitze, ein Auto ohne Luefter und ein Standgas von mittlerweile 4000 Touren. Keine gute Kombination. Aber wir muessen weiter und so quaelen wir den Wagen unter Blinken und Warnungen weiter durch den Sand.
Doch er hat gehalten. Nach der Strandauffahrt lassen wir uns wegen der Temperaturprobleme dann doch lieber ein paar Meter abschleppen bis wir an unserem Nachtlager angelangt sind. Direkt am Wasser im Sand. Erstmal nach Tagen ohne Dusche endlich mal wieder ins Wasser springen. Zwar ist es Salzwasser, allerdings mit 29 Grad herrlich erfrischend.
Lütjensee-Dakar-Banjul