"Ruhe"-Tag in Dakhla

Nachdem wir die anderen Tage immer früh aufgestanden sind, lassen wir den Tag heute erstmal ruhig beginnen.

Anschließend geht es in die Stadt. Heute ist die letzte Chance die Autos auf die Wüste vorzubereiten und so geht es gemeinsam in die Stadt zur Werkstattmeile. Wobei das Wort Werkstatt auch eher im übertragenen Sinne gilt, da diese meist aus einer offenen Garage und Ölgeschwärztem Sandboden bestehen. Die meisten "Mechaniker" sind zwischen 8 und 16 Jahren alt. Zum schweißen hängt ein kleiner Junge zwei Drahte in die Hauptstromleitung ein- Steckdosen gibt´s hier nicht.

Und trotzdem schaffen sie es, knapp 30 Fahrzeuge innerhalb weniger Stunden höher zu legen, zu reparieren und Unterfahrbleche zu montieren. Da könnte sich eine jede deutsche Werkstatt mal ein beispiel dran nehmen ;-)

 

Am Polo haben wir nichts weiter machen lassen, da wir entschieden haben, dass er schon hoch genug ist. Lediglich ein Loch in unser schon in Deutschland angefertigtem Bodenblech muss gesägt werden. Einfacher gesagt, als getan. Nach einer halben Stunde der Erklärungsversuche und einem äussert unförmigen Loch sitzt dieses natürlich trotzdem falsch und wir flexen es auf dem Campingplatz selbst nach. Hätten wir das mal gleich gemacht. Aber Malesch...

 

Unter anderem haben wir heute auch Zeit gefunden, Postkarten zu schreiben. Vielleicht kommen diese ja auch vor uns an. Wollen wir es hoffen.