Nouakchott-- St. Louis/Zebrabar

Und wieder einmal heisst es warten.

Der Grenzübergang von Mauretanien nach Senegal steht an. Mit zwei Stunden Wartezeit jedoch Rekordverdächtig und an sich auch überhaupt nicht schlimm, wenn da nicht die vielen Bettelnden wären. Nicht, dass es diese armen Menschen nicht schon überall auf unserem Weg gegeben hätte, aber hier ist es echt krass. 10 bis 20 Leute ums Auto und sobald die Türen aufgehen, wird versucht, alles im Auto zu grabschen, was nicht niet- und nagelfest ist. Eine unübertroffene Penetrantheit wird an den Tag gelegt. Erst nach etwa einer Stunde glätten sich langsam die Wogen.

 

Schon vor der Grenze kündigten sich vermehrt Bäume an. Aber jetzt nach der Grenze wird es immer grüner und schwüler. Die Wüste schwindet.

 

Abends dann endlich die Ankunft in der Zebrabar. Eine von Holländern geführte Oase in der Nähe von St. Louis. Zum Abendbrot gibt es Cebu-Filet vom Grill. Sehr lecker. Und natürlich endlich wieder kaltes Bier  ;-)